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Sandallom

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1

Donnerstag, 25. September 2008, 20:53

Bernd Perplies - Tarean / Der Sohn des Fluchbringers

Buch Details:

# Broschiert: 352 Seiten
# ISBN-10: 3802581806
# ISBN-13: 978-3802581809
# Verlag: Egmont Lyx

# ET: August 2008




Klappentext:
Vor sechzehn Jahren wurden die Freien Reiche des Westens vom Heer des Hexenmeisters Calvas überrannt. Bei dem Versuch, den Hexenmeister aufzuhalten, machte sich der Ritter Anreon von Agialon unwissentlich zu dessen Komplizen, und sein Name ist seither mit einem Fluch beladen. Anreons Sohn, der junge Tarean, wünscht sich nichts sehnlicher, als den Namen seines verstorbenen Vaters reinwaschen zu können. Bewaffnet mit dem magischen Schwert Anreons, zieht Tarean aus, um gemeinsam mit dem Irrlicht Moosbeere, der Albin Auril und dem Werbären Bromm das Land von der Herrschaft des grausamen Hexenmeisters zu befreien ...
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Sandallom

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2

Donnerstag, 25. September 2008, 20:59

Ein Fantasy- Buch, welches ich jeden empfehlen möchte, der gerne etwas Spannendes und Packendes lesen möchte. Von der ersten Seite weg hat mich der Autor überzeugt.
Es würde mich absolut nicht wundern, wenn der Name des Autors Bernd Perplies in den kommenden Jahren sehr oft zu hören und lesen ist.

Vieles mag dem Leser bekannt vorkommen. Und doch ist alles anders, als man zuerst zu glauben hoffte, dass es so sein wird. Man merkt deutlich dass dieser Herr vom Film kommt. Bisher konnte ich mir jede einzelne sehr gut in einem Film vorstellen, absolut klasse.

Mehr darüber, wenn ich das Buch fertig gelesen habe.
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3

Freitag, 26. September 2008, 22:05

Nun habe ich das Buch zu ende gelesen.
Als ich es zuklappte musste ich einmal kräftig durch atmen.
So gewaltig empfand ich das ganze.
Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite spannend und kein einziges Mal langatmig.

Ich kann aus meiner Sicht gesehen nur hoffen … nein mir wünschen das dieses Buch einmal verfilmt wird.

Am hinteren Teil des Buchcovers steht: In der Tradition von "Eragon" und "Der goldene Kompass". Wenn "Tarean" einmal verfilmt werden sollte, stehen die beiden Filme um einiges hinten nach.

Für manche mögen meine Worte übertrieben klingen, doch für mich ist das Buch genau nach meinem Geschmack. Einfach herrlich zu lesen und wenn ich nicht sooo viele andere Bücher vor mir liegen hätte, würde ich gleich wieder von vorne zu lesen beginnen.
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4

Sonntag, 28. September 2008, 08:30

Hier nun einige Kommentare zum Buch die ich ständig anbringen werde:

Sehr gut fand ich die Einleitung des Buches, also der Prolog.
Es wird gleich mit einer Schlacht begonnen, welche von der Bösen Seite gewonnen.
Der Übergang wurde daher sehr gut gemacht, denn man kannte somit gleich von Anfang an die Ereignisse und das Übel.

Diese Niederlage hatte natürlich nicht ein einziger Mensch verursacht. Gekämpft haben tausende, doch um einen Sieg zu erringen, wurden mehrere Personen vom bösen Hexer Clavas getäuscht. Den entscheidenden Sieg herbei zu führen vermochte nur einer, der Ritter und genau der versagte weil er in den Bann gezogen wurde vom Hexer und der Grimmwolf ihn somit ohne Probleme tötete.

Als ich so den Prolog las, musste ich sofort an den Film Mumie denken. Als die Armee von Anubis da in der Wüste herabstürmte, gegen eine Minderheit. Bei Mumie verlor die Armee von Anubis, hier jedoch gewann sie und da es sich um Wolfsmenschen handelt kam der mir der Vergleich in den Sinn.
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Sandallom

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5

Montag, 29. September 2008, 15:42

Hier einmal mein Gesamteindruck:

Filmreifes Debut für jung und alt.
Rasant, gewaltig und sehr liebevoll im Detail geschrieben!


[Vorwort]
Der Name Bernd Perplies mag für viele unbedeutend klingen und doch kennen ihn einige. Er studierte Filmwissenschaft und Germanistik und arbeitet heute für das Deutsche Filminstitut in Frankfurt. In seiner Autoren Vita wird weiter beschrieben, dass er nebenbei als Redakteur der Zeitschrift Space View und des Online Magazins Ringbote sowie als Übersetzer tätig ist. Ein Mann vom Fach, wie mit Sicherheit sehr viele Leser zustimmen werden.

[Inhalt]
Ein Junge, der wie viele andere in einer Zeit aufwuchs, in der das Leben nicht mehr ganz so lebenswert ist, wie es zu früheren Zeiten einmal gewesen war. Doch eines unterschied den einen Jungen von all den anderen. Tarean war der Sohn desjenigen, der all das Leid über das Land verschuldet hatte, wenn auch unwissend. Tareans Vater, ein Ritter des einst mächtigen Kristalldrachenordens und jene, die um ihre Freiheit kämpften, wurden alle vom Hexer Calvas getäuscht, derviele Freie Städte und Dörfer eroberte. Als Tarean 16 Jahre alt wurde, war für ihn die Zeit gekommen, den Namen seines Vaters rein zu waschen. Zur rechten Zeit, denn ein weiterer Angriff der Wolflinge stand bevor und nach den neuesten Berichten zu folge, hat der Hexenmeister einen zusätzlichen Diener gefunden - einen Drachen. Allein machte sich der Junge mit dem Schwert seines Vaters auf, um Calvas heraus zu fordern. Doch er war nicht allein: Mit der Hilfe seiner neuen Freunde führte er die große Wendung herbei, wenn auch der Sieg viele Opfer forderte.

[Charaktere]
Die Charaktere wurden meisterhaft und glaubwürdig rüber gebracht, facettenreich und sehr lebendig. Als Leser kann man sich in alle sehr gut reinfühlen und miteifern, mitkämpfen und auch mitleiden. Tarean, um den es eigentlich geht und der von allen als der Sohn des Fluchbringers bezeichnet wurde, kam an manchen Stellen etwas zu kriegerhaft rüber. Er war eigentlich noch ein Junge und mehr als nur unerfahren im Kampf mit den Bestien, trotzdem scheint er allen Gefahren trotzen zu können, wenn auch mit viel Glück und Unterstützung seiner Gefährten. Der Charakter selbst hätte durchaus etwas mehr leiden können, denn er kam zu heldenhaft rüber. Was seine Gefährten angeht, wurden sie toll beschrieben. mit dem Irrlicht hat der Autor wohl sich selbst übertroffen - Moosbeere. Die Dialoge zwischen den beiden lösen ständiges Kichern aus.

[Umsetzung]
Die Umsetzung des Buches ist Bernd Perplies meisterhaft gelungen. Ständiges Kopfkino begleitet den Leser durch die Welt. Man leidet mit den Unterdrückten durch den Wolflingen und des Hexers Calvas und an seiner Seite der mächtige und äußerst starke Grimmwolf mit. Gegen Ende hin legte der Autor sogar noch einen Zahn zu und erschuf eine Spannung, wie sie nur äußerst selten bei einem Buch vorkommt - wenn überhaupt. Der Leser vermag mit vielem während des Lesens rechnen, aber sicher nicht mit allem. Geschickt lenkt Perlies das Geschehen, ohne im Vorfeld alles zu verraten. Die Welt an sich wurde anhand ihrer schönen Seiten wie auch in ihrer Dunkelheit sehr bildlich dargestellt. Die Einbindung unterschiedlicher und zahlreicher Völker lässt diese Welt noch um einiges mehr erblühen. Menschen, Elfen, Magier, Trolle, Drachne, Werbärwn, Steinwesen, Irrlichter, Greife und sogar Wolfs- und Vogelmenschen bevölkern es.

[Nachwort]
Ein Fantasy Debut wie es nicht besser sein könnte. Als ich das Buch zuklappte, musste ich einmal kräftig durch atmen, so gewaltig empfand ich das Ganze. Gefolgt von einem Seufzer. Fesselnd, von der ersten bis zur letzten Seite spannend, kein einziges Mal langatmig und noch steht kein Datum fest, wann der zweite Teil erscheinen wird. Wie gerne hätte ich da gleich angeschlossen. Obwohl das Buch in sich abgeschlossen scheint, hat diese Welt mit Sicherheit noch vieles auf Lager und wer weiß welche Völker da noch so auftauchen werden. Für mich ein Autor, den man im Auge behalten sollte!

[Bewertung]
5 von 5 Sterne

© Christian Hager
Dieses Rezensions- Exemplar wurde von Leuchtameisen (Kommunikations-Kooperative) zur Verfügung gestellt.
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Nina

Krieger

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6

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 12:19

Ich habe das Buch inzwischen ebenfalls gelesen. Normalerweise bin ich ja nicht so der große Fan von Jugendliteratur, aber Tarean war einfach total spannend. Ich hab das Buch auf einer Reise gelesen und das hat da auch dementsprechend kurz vorgehalten. (War schon nach dem Flug praktisch ausgelesen.)
Mir gefällt die Grundidee des "geächteten Helden" sehr gut. Und die Charaktere schließt man auch schnell ins Herz. Mein Liebling ist ja die kleine Moosbeere. ;)

Goimdir Todbringer

Marktschreier

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Wohnort: Niedersachsen

Beruf: Freiwilliges Soziales Jahr

7

Montag, 28. Dezember 2009, 21:02

Das hört sich ja alles sehr gut an. Ich denke ich werde mir das Buch auch zulegen.
Lernen,
ohne zu denken, ist eitel; denken, ohne zu lernen, ist gefährlich.


Exekutiere
einen Mann um die Moral von tausend zu töten.


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